Er läuft und läuft und läuft … Unser jute alte Volkswachen feiert ein Jubläum! Zur feier des Tages gabs nen Schluck frischgezapftes Öl. Scheinbar unüberwindliche Strassen die diesen Namen nicht verdienen haben wir damit überwunden, den Topspeed von ca 150 km/h (laut Tacho) haben wir mit ihm erreicht. Eine Nacht schliefen wir sogar darin. Das alles mit unserem VW Golf I von 1987. Soviel zur feierlichen Ansprache.
Nun sind wir schon wieder ca. 700 km weitergefahren und befinden uns, nach einem Job in Margate, etwa 100 km südlich von Durban, schon in Mosambique. Dieser Aufenthalt hat zweierlei Gründe. Erstmal ist dieses ein, wie wir hörten wunderschönes Land (was wir bis jetzt bestätigen können). Zum Zweiten müssen wir unser Visum verlängern, indem wir nach ca. einer Woche wieder nach S.A. einreisen. ƒa
Da wir mit der Jobsuche zwischenzeitlich kein Glueck zu haben schienen, war der Aufenhalt im Backpackers Buccaneers in Cintsa als zweitaegiger Urlaub geplant. Bis wir dann Pete und seine Frau Tem kennenlernten, die ebenfalls dort untergebracht waren. Ein echt positv verruecktes Kreativpaar. 38 und 33 Jahre alt. Er, der seine sehr erfolgreiche Marketingkarriere wegen gesundheitlicher Probleme aufgab, ist zusammen mit einer Deesignerin. Das Ergebnis dieser Kombination ist eine scheinbar unerschoepfliche Ideenquelle und ein Paar mit dem man wirklich Spass haben kann. Momentan sind beide daran eine mehrtaegige Geocashing-Adventure-Tour quer durch die Transkei fuer Touristen namens Wikemy zu realisieren. Diese kommt einer Schnitzeljagd gleich, wobei man die Hinweise mit einem GPS-Geraet und -Daten zu finden hat. Damit will er der urspruenglichen und armen Bevoelkerung dieser Gegend, der Xhosa, helfen und zugleich den Zugang zu den Menschen und ihrer Kultur fuer andere oeffnen. Fuer dieses Unterfangen kamen wir gerade zur rechten Zeit.
Die Moeglichkeit Versuchskaninchen und Logodesigner zur selben Zeit zu sein gibt es wohl wirklich selten. Aber es ist Jedem, der einmal in der Gegend ist, zu raten einen solchen Trip mit zu machen. Als Testlauf soll dieser ersteinmal zwei Tage in Anspruch nehmen. Das beinhaltet u. A. eine Uebernachtung in einem echten Xhosa-Dorf, dessen Dorfaelteste die einzigartige 88-jaehrige Mama Tofu ist. Diese erzaehlt von der Xhosakultur, deren Braeuche und ueber ihr sehr interessantes und mit unter tragisches Leben. Zudem gibt es Xhosafood, das sehr lecker ist und einen Schlafplatz in einer Xhosahuette.
Zu unseren Arbeitsbereichen zaehlen auch: Die Aktualiesierung unserer Beitraege auf Wikemy.com, das systemgleich wie Wikipedia auf Texte und Bilder des Erlebten angewiesen ist, und das Gestalten eines Mama-Tofu T-shirts. Die Vorgaben fuer das Logo waren der Name und ein Vergroesserungsglas. Zudem soll es als Symbol auf zu findenen Hinweisen oder Verstecken dienen.
Die anderen Stationen dieser GPS-Tour konnten wir kaum ausprobieren, da es fuer Peter noch organisatorische Dinge zu erledigen gab. Aber dennoch war es ein wirkliches Erlebnis und eine wirklich aussergewoehnlich tolle Art des Zusammenarbeitens. ƒa
Mama Tofu beim Erklaeren von Braeuchen der Xhosa
Ein ca. 5 Meter hoher Banner hinter der Buehne. Die Zunge des Cameleons ist der Namensgeber dieses Ortes: Wild Tongue – was ja eigentlich mein zweiter Name ist (-:
Wir zwei bei der Arbeit. Ein Wegweise-Banner fuer die Strasse.
Wir sind eine Woche geblieben. Was erahnen laesst, wie schoen es dort ist. Die Landschaft, Leute und die Stimmung sind wirklich bemerkenswert.
Nun sind wir im Zentrum der Welt angekommen.
Im Zentrum fuer Surfer. Hier in Jay-Bay, wie die coolen Jungs zu sagen pflegen, findet in den naechsten Wochen ein internationaler Wettbewerb im Wellenreiten statt. Was diesen Ort hier dann wahrscheinlich zum absoluten „kiff“ ( bedeutet in S.A. = sehr cool ) place macht. Meiner Meinung ist er das jetzt schon. Was nicht zuletzt an dem Backpackers liegt in dem wir einquartiert sind, und fuer den wir momentan arbeiten.
Es liegt wieder einmal die Gestaltung eines Logos an. Die Gestaltungsvorgaben sind: Wellen, Surfen, Community, Black+White, Aloepfanze ( der Ort ist bekannt dafuer ), Circle, Africa … Ne ganze Menge fuer ein Logo, aber s’wird scho! Besonders bei diesem fantastischen Ausblick auf den Ozean direkt von dem Balkon des Billard-, Gemeinschafts- und (unserem) Arbeitszimmer aus. Zudem ist die Gesellschaft der restlichen Besucher, die allesamt auf den Contest warten, ziemlich angenehm.
Mehr zum Meer und mehr Fotos folgen.

































